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Edelsteine, Schmuck und Aberglaube

Edelsteine, Schmuck und Aberglaube

Erstmals veröffentlicht: 06-02-2017

Sie schimmern in den kräftigsten Farben und sehen als Anhänger für Ketten toll aus - Edelsteine sind aber für viele Leute noch deutlich mehr. Diverse Aberglauben und Mythen ranken sich um die bunten Steine und viele Leute sprechen ihnen sogar Heilkräfte zu. Auch bei Schmuck generell gibt es viele Volkssagen, denn in China verbindet man zum Beispiel das Verschenken einer Uhr eher mit dem Wunsch, dass der Gegenüber demnächst das Zeitliche segnet. Dafür glaubt man in Japan, dass Perlen dem Besitzer die Jugend zurückbringen - und das kann ja nie schaden. Um dem Mythos Schmuck und Edelsteine mal ein bisschen mehr auf den Grund zu gehen, haben wir mit Tom Stephan von der Deutschen Gemmologischen Gesellschaft gesprochen.

Tansanit Deutsche Gemmologische Gesellschaft eV ©

Laut dem Experten stammt die älteste belegte Verwendung von Edelsteinen zu Schmuckzwecken aus Indien, wo sich „auch die am längsten bekannten Edelsteinvorkommen befinden". Ist so ein Vorkommen erst einmal entdeckt, kommen die Gemmologen ins Spiel, denn diese kümmern sich um die Edelsteinuntersuchung, Echtheitsprüfung und - besonders im Fall von Diamanten- um die Graduierung. Zusätzlich beraten Gemmologen auch die Verbraucher, denn schließlich möchte man keinen falschen Edelstein für Unsummen kaufen.

Edelsteinuntersuchung Deutsche Gemmologische Gesellschaft eV ©

Die Steine sehen nicht nur schick aus, sondern einzelnen Steinen werden sogar besondere Heilkräfte zugeschrieben. Der Türkis soll zum Beispiel Rheuma und Gicht lindern, während der Saphir seinem Besitzer Friede und Freude bereiten soll. Und bereits zu Zeiten der Kreuzfahrer wurden Rüstungen zusätzlich mit Granatsteinen bestückt, da dieses den Trägern zusätzlichen Schutz vor Feinden bieten sollte.

Die historisch ältesten, bergbaumäßig genutzten Vorkommen befinden sich auf der Halbinsel Sinai, wo bereits 4000 v. Chr. Türkis gewonnen wurde und in Oberägypten, wo schon 3500 v. Chr. Smaragd in den sogenannten Smaragdgruben der Kleopatra abgebaut wurde. – Tom Stephan

Die bisher bekannten Edelsteine sind allerdings noch längst nicht alles, was die Erde zu bieten hat. Laut Tom Stephan gibt es noch diverse „weiße Flecken auf den Karten", in denen sich noch neue Vorkommen vermuten lassen. Und bestimmt werden dann auch diese neuentdeckten Edelsteine recht bald im Volksmund mit Mythen verknüpft. Wir haben die bekanntesten Mythen und Aberglaube über Schmuck und Edelsteine in einer Infographik zusammengefasst.

Ein Geburtsstein wäre vielleicht ein schönes Geschenk für Ihren Partner. Hier finden Sie noch mehr Geschenkideen für jede Beziehungsphase.

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